Wie Mobbing verschwindet | Schüler

weinender Schüler wird gemobbtQuelle Pixabay

Mobbing ist ein Problem. Hier wird am Beispiel des gemobbten Jungen im Bild erklärt, wie Mobbing mit Hilfe der Ag Wohlbefinden verschwindet und harmonisches, freudvolles Miteinander in der Klasse entsteht.


Wird ein Schüler gemobbt, ist das ein Symptom, ein Ordnungszustand, wo mehrere Faktoren zusammenwirken.
Es gibt immer jemand der etwas macht und jemand, der etwas mit sich machen lässt.
Es hat seelische Gründe, warum gerade dieser Schüler gemobbt wird. Seelische Hintergründe werden durch Gestik, Verhalten, Körpersprache sichtbar und verleiten Mitschüler zu Mobbing.

Vertrauenslehrer und AG Wohlbefinden

Der Junge kann das Problem Mobbing nicht selber lösen. Daher schreibt er einen Brief und gibt ihn im Sekretariat ab.
Daraufhin lädt ihn sein Vertrauenslehrer zu einem Gespräch ein.
Nach dem Gespräch meldet der Vertrauenslehrer den Jungen zur Ag Wohlbefinden und Potenzialentfaltung in seiner Altersklasse an.

In der Ag Wohlbefinden und Potenzialentfaltung arbeitet der gemobbte Schüler nun Hintergründe auf und wird dadurch selbstbewusst.
Der Junge läuft nicht mehr weg und stellt sich den "Mobbern".
Er sagt "STOP" und lässt sich nicht mehr mobben. Das kostet erst einmal Überwindung. Aber mit Hilfe seiner Kameraden in der Ag kann er das Problem selber lösen.

Mobber bekommen Probleme

Weil der Junge als dankbares Opfer nicht mehr zur Verfügung steht für Mobbing, wird das System in der Klasse instabil. Die "Mobber" bekommen Probleme.
Denn der Blitzableiter (gemobbter Junge) für eigene schlechte Gefühle steht nicht mehr zur Verfügung.

Was passiert?
Die "Mobber" suchen sich ein anderes Opfer in der Klasse. Das alles passiert ebenfalls durch Selbstorganisation.

System Klasse kippt

Nun machen weitere Schüler der Klasse in der Ag Wohlbefinden mit und werden ebenfalls selbstbewusst. Denn niemand von den anderen Schülern will gemobbt werden, nur weil der Blitzableiter STOP sagte und nicht mehr gemobbt werden kann.

Weil durch die gemeinsamen Aktivitäten in der Ag Wohlbefinden und Potenzialentfaltung Selbstbewusstsein und freudvolles Miteinander stärker werden, wird der neue Ordnungsparameter "selbstbewusstes, freudvolles Miteinander" in der Schulklasse auch stärker.
Irgendwann sind keine Schüler mehr in der Klasse, die sich mobben lassen. Da Mitglieder der Ag selbstbewusst sind und für sich selber einstehen.

Was passiert?
Das System in der Klasse kippt von Gegeneinander zu Miteinander.

Neuer Ordnungsparameter Miteinander

Das System kippt in den neuen Ordnungszustand, weil der neue Ordnungsparameter Miteinander nun stärker ist als der Ordnungsparameter Mobbing und Gegeneinander.
Das ist ein Gesetz der Synergetik. Stärkere Ordnungsparameter versklaven immer Schwächere. Versklavung ist ein Begriff aus der Synergetik und hat nichts mit menschlichen Sklaven zu tun.

Die "Mobber" müssen sich der positiven Gruppenenergie in der Klasse unterordnen. Die zuvor Destruktiven werden von den Konstruktiven gezwungen, eigenes Verhalten zu korrigieren. Weil die Gruppenenergie der Konstruktiven stärker ist.
In der Klasse entsteht ein Klima der gegenseitigen Unterstützung und des freudvollen Miteinanders.
Es herrschen Ruhe und Aufmerksamkeit im Unterricht.

Diese Strategie, verhaltensauffällige Schüler zu sozialem Verhalten zu bewegen, ist um ein Vielfaches wirkungsvoller als Strafe, Beteuerungen, Therapie oder Änliches. Denn niemand will durch eigenes Verhalten zum Außenseiter werden. Auch nicht die Destruktiven, die vorher in der Klasse die Bestimmer waren.




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