Ausgrenzung, Mobbing, Gewalt- Ursache und Lösung des Problems | Schule

Gewaltbereite Gruppe an der RolltreppeQuelle Pixabay
Ausgrenzung, Mobbing oder Gewalt haben Ursachen und Auslöser. Sind Schüler durch die Ag Wohlbefinden und Potenzialentfaltung selbstbewusst, stehen sie nicht mehr als Blitzableiter negativer Gefühle anderer Schüler zur Verfügung. Selbstbewusstsein und Verbündete beenden die Übergriffe.


Ausgrenzung, Gewalt und Mobbing von Schülern ist weit verbreitet an Schulen. Zu dem Ergebnis kommt eine von der Bertelsmann-Siftung in Auftrag gegebene Studie.

Thüringer Allgemeine vom 4.7.2019:
Erfurt: 60 Prozent und damit mehr als die Hälfte aller Kinder und Jugendlichen erfährt in der Schule Ausgrenzung, Hänseleien oder körperliche Gewalt, mehr als ein Drittel sogar zwei der genannten Übergriffe. Ein Viertel fühlt sich an der Schule nicht sicher.
Das schreibt der Redakteur Hanno Müller in seinem Artikel "Studie- Viele Schüler erleben Ausgrenzung und Gewalt" vom 4. Juli 2019 der Thüringer Allgemeine. Ein ähnlicher Artikel findet sich in der Süddeutschen Zeitung: So häufig werden Schüler gehänselt und ausgegrenzt

Nachfolgend erkläre ich Ursachen und die Lösung des Problems durch das Schulkonzept Wohlbefinden und Potenzialentfaltung.

Ursachen von Gewalt, Ausgrenzung, Mobbing

Im Leitartikel der TA stellt Hanno Müller die Frage nach den Ursachen und benennt die neue Ich-Gesellschaft.
Eine Erklärung mit der Ich-Gesellschaft kratzt leider nur an der Oberfläche. Ursachen für Gewalt und Ausgrenzung liegen viel tiefer. Nämlich in seelischer Not von Schülern.
Sind Seelen friedvoll, ist auch eine Ich-Gesellschaft friedvoll.

Wo Gewalt und Ausgrenzung herkommen

In Familien gibt es immer häufiger ungelöste Konflikte/ Probleme, daraus resultierende Unzufriedenheit und Stress.
Sind Eltern nicht in der Lage, gut für sich selber zu sorgen, Konflikte/ Probleme gut zu lösen oder eigene Hoffnungen, Wünsche, Bedürfnisse zu erfüllen, können es die Kinder auch nicht. Denn sie können es sich ja von den Eltern nicht abschauen oder gar lernen.

Weil es in Elternhäusern viel Frust und Unzufriedenheit gibt, sind auch Kinder oft gefrustet und unzufrieden. Daraus resultieren dann Aggressionen, welche Schüler in der Schule oder auf der Straße ungehemmt ausleben. Ego braucht Schuldige und Blitzableiter für unangenehme eigene Gefühle.
Das ist die ganz einfache Erklärung für Gewalt, Ausgrenzung und Mobbing in Schulen.

Wahrnehmung

Um Ursachen von Ausgrenzung, Gewalt oder Mobbing zu verstehen, muss man verstehen, wie Wahrnehmung funktioniert. Wahrnehmung ist Schalter der Gene. Die eigene Wahrnehmung löst alle bewussten und unbewussten Handlungen aus. Über 95% des Tagesablaufes steuert das Unterbewusstsein, ohne dass der Mensch darüber nachdenkt. Diese Dinge sind unter Automatismen und Haltungen erklärt.
Prof. Dr. Hüther sagt dazu in seinem Vortrag: "Das Gehirn ist nicht zum denken da. Das Gehirn ist dafür da, dass der Körper gut funktioniert."

Unterbewusstsein der Schüler

2 Gehirne interagieren miteinanderQuelle Pixabay
Das Unterbewusstsein aller Schüler interagiert in der Schule miteinander. Jeder Schüler sendet dabei Signale aus und empfängt auch Signale anderer Schüler. Es sind permanente Interaktionen zwischen den Schülern, die unbewusst ablaufen. Die Umwandlung feinstofflicher Signale des Unterbewusstseins in Stoffliches bzw. Handlungen auf Körperebene erfolgt im Gehirn über die Genregulation.

Signale werden im Unterbewusstsein der Schüler verarbeitet und lösen Handlungen aus. Also auch Handlungen wie Gewalt, Ausgrenzung, Mobbing (Täter) oder Flucht, Kampf, Todstellen (Opfer).
Reaktionen sind immer perfekt an die jeweilige Situation angepasst. Dafür sorgt das Unterbewusstsein der Schüler über die Wahrnehmung.
Hat man selber als Kind Gewalt oder Hilflosigkeit erfahren, neigt man später auch zu Gewalt oder Opferdasein.

Seelische Not

Hat ein Schüler (Täter) beispielsweise seelische Not oder Druck, weil es Streit mit den Eltern gibt, braucht es ein Ventil, um Druck ablassen und sich besser fühlen zu können. Spätere "Täter" können ihre Probleme ja zu Hause nicht lösen. Um stressfrei zu sein, braucht es schwächere Schüler als Überdruckventil.
Weil es immer Angriffspunkte bei anderen Schülern oder Lehrern gibt, die man als Projektionsfläche nutzen kann, ist ein Opfer in der Schule schnell gefunden. Es beginnen Gewalt, Ausgrenzung, Mobbing etc.

Schüler oder Lehrer, welche Ausgrenzung, Hänseleien, Mobbing oder körperliche Gewalt erfahren, sind also Blitzableiter für schlechte Gefühle der "Täter".
Mobbende, ausgrenzende oder gewaltbereite "Täter" fühlen sich auf Kosten ihrer "Opfer" besser.

Spiel zwischen Opfer und Täter

Wir leben in der Polarität. Daher gibt es immer jemand der etwas macht und jemand, der etwas mit sich machen lässt.
Ursachen liegen in seelischer Not der Täter, welche Schüler von zu Hause mit in die Schule bringen.
"Opfer" senden unbewusst Signale aus. Diese Signale verarbeitet das Unterbewusstsein der Täter und es entstehen übergriffige Handlungen.

Sind "Täter" ihre schlechten Gefühle durch Ausgrenzung, Gewalt oder Mobbing los, brauchen sie sich nicht mehr mit dem eigenen seelischen Elend auseinander setzen. Das eigene Elend wurde ja weiter gegeben an die "Opfer".
Weil niemand selber gern Opfer ist, schließen sich andere Schüler den "Tätern" an. Eine Spirale der Eskalation beginnt.

Ursache ist also seelische Not der "Täter".
Auslöser sind ausgesendete Signale der "Opfer" (Minderheiten, Fremde, individuelle "Schwächen", wenig Selbstbewusstsein etc.).
Symptome sind Ausgrenzung, Hänseleien, Mobbing oder körperliche Gewalt.
Dauert negativer Stress der Opfer zu lange, zeigen sich körperliche oder psychische Symptome und Krankheiten.

Was ist zu tun

Ganz einfach. Wollen Schüler und Lehrer nicht ausgegrenzt, gehänselt, gemobbt werden oder körperliche Gewalt erfahren, dürfen sie keine entsprechenden Signale mehr aussenden. Selbstvertrauen und innere Ausstrahlung müssen stärker werden. Sie brauchen auch Verbündete.
Senden Schüler oder Lehrer Signale der Stärke aus und kommunizieren auf Augenhöhe, werden sie uninteressant für Übergriffe gewaltbereiter Schüler.
"Täter" suchen sich andere Opfer.

Wie aus Gegeneinander freudvolles Miteinander in Klassen wird, ist beschrieben unter Wie Mobbing verschwindet | Schüler.
Selbstvertrauen sowie Ausstrahlung können Schüler in der Ag Wohlbefinden und Potenzialentfaltung verbessern. In der Ag finden sich auch Verbündete.
Pädagogen können Ursachen beseitigen im Verbundenheitstraining. Mehr dazu unter Lehrer Gesundheit | Schule.

Selbstbewusstsein selber erarbeiten

In der Ag Wohlbefinden und Potenzialentfaltung bauen Schüler eigenes Selbstbewusstsein auf und lernen, gut für sich selber zu sorgen. Aber nicht auf Kosten anderer Mitschüler oder Lehrer, sondern durch neue, aufbauende, positive Erfahrungen. Mitglieder der Ag werden eingeladen, befähigt und ermutigt, ihre Probleme eigenverantwortlich zu lösen.

Teilnehmer der Ag üben Konflikte/ Probleme gut zu lösen, eigene Wünsche, Hoffnungen, Bedürfnisse wahrzunehmen und sich zu erfüllen, durch Eigenaktivität Wohlbefinden, Sinnerfüllung, Lustgewinn und Sicherheit herzustellen. Auch üben Schüler in der Arbeitsgemeinschaft STOP zu sagen. Um anschließend offen zu kommunizieren, damit alle gut miteinander auskommen.

Durch positive, neue und eigene Erfahrungen entsteht ein starkes Selbstbewusstsein, basierend auf selber erarbeiteten Fähigkeiten und einem breiten Spektrum an Handlungsalternativen. Schüler werden resistent gegen Ausgrenzung, Mobbing oder Gewalt.

Bisherige Programme in Thüringen sind unzureichend

Im Artikel der Thüringer Allgemeine vom 4. Juli 2019 sind 3 Projekte aufgeführt, die sich dem Problem Ausgrenzung, Mobbing und Gewalt widmen.
Schauen Sie sich bitte die 3 folgenden Projekte an und entscheiden Sie, ob Ihre Schule die Probleme damit dauerhaft in den Griff bekommt.

Mobbing­freie Schule - Gemeinsam Klasse sein!
JUREGIO - Gemeinschaftsprojekt für Rechts- und Handlungssicherheit im Schulalltag gegen Gewalt, Drogen und Extremismus
Gewaltlos macht Schule

Die bessere Alternative

Kommen Sie zum Schluss, Ihre Schule ist mit dem Schulkonzept Wohlbefinden und Potenzialentfaltung auf liebe.schule besser bedient, dann bewerben Sie sich für das

Liebe.Schule Sofortprogramm gegen Gewalt, Ausgrenzung und Unterrichtsausfall







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