Gesundheitsfördernde Automatismen und Haltungen | Schule

Wellen des UnterbewusstseinsQuelle Pixabay

Ca. 95% des Tages bestimmt das Unterbewusstsein über erlernte Automatismen und Haltungen. Damit Automatismen gesundheitsfördernd sind, machen Schüler in der Ag Wohlbefinden und Potenzialentfaltung neue positive Erfahrungen.


Unterbewusstsein und Gehirn sind wie die Festplatte eines Computers. Auf der Festplatte sind alle Lebenserfahrungen gespeichert. Aus Lebenserfahrungen entstehen Automatismen und Haltungen.

Automatismen und Haltungen sind wie Programme eines Computers, auf welche das Unterbewusstsein im täglichen Leben zurück greift. Programme können nützlich, aber auch schädlich sein. Das ist bei Menschen wie bei Computern.

Wahrnehmung

Wahrnehmung greift auf die innere Festplatte zurück.
Die innere Festplatte ist in einer Art Standby. Nimmt der Mensch nun im täglichen Leben mit seinen 5 Sinnen (sehen, hören, schmecken, fühlen, riechen) Signale der Umgebung auf, aktiviert das Unterbewusstsein je nach Bewertung aktueller Situationen passende Programme.

So entstehen Handlungen oder körperliche Vorgänge, ohne dass der Mensch Einfluss darauf hat. Das passiert unbewusst, völlig automatisch, als Automatismus.
Grund sind Lebenserfahrungen, die in neuronalen Netzwerken des Gehirns gespeichert sind.

Positive und negative Lebenserfahrungen

Lebenserfahrungen können positiv oder negativ, gesundheitsfördernd oder gesundheitsschädlich sein.
Welche Automatismen sich bilden hängt stark davon ab, in welcher Lebensungebung ein Kind aufwächst.
Ein Kind übernimmt von Eltern Haltungen, Verhaltensweisen usw.

In den ersten Lebensjahren passiert die Übernahme von Verhaltensweisen der Eltern oder Erziehungsberechtigten ungefiltert.
Ab ca. dem 6. Lebensjahr filtert das Kind. Dann wird nicht mehr alles wahllos übernommen, was einem die Lebensumgebung suggeriert.

Glaubenssätze

Bekommt ein Kleinkind von den Eltern zum Beispiel wiederholt gesagt, du bist nicht lieb, speichert es dies als Wahrheit über sich selber im Unterbewusstsein.
Dieses "du bist nicht lieb" macht dann so lange Probleme, bis der Glaubenssatz revidiert wird.
Glaubenssätze revidieren können Schüler selber in der Ag Wohlbefinden und Potenzialentfaltung durch Überprüfung auf die Wahrheit und neue Erfahrungen.

Durch gemachte Erfahrungen entstehen nahezu alle Glaubenssätze, unser Ego.
Kleinkinder schauen sich alles ab. Es brennt sich sozusagen auf der inneren Festplatte, in das Unterbewusstsein ein.
Später sind es traumatische Erfahrungen oder permanente Wiederholungen (z.B. Werbung), die sich in das Unterbewusstsein einbrennen.

Gesundheitsfördernde neue Erfahrungen

Können Eltern Konflikte zum Beispiel nicht gut miteinander lösen, übernehmen das die Kinder. Sie erfahren ja nichts Anderes.
Weil Kinder und Jugendliche es nicht besser gelernt haben, machen sie es später ähnlich.

Wollen Kinder es besser machen als die eigenen Eltern, brauchen sie eine experimentelle Umgebung, wo durch neue positive Erfahrungen neue Automatismen entstehen können. Es müssen reale praktische Erfahrungen sein. Sonst bleibt alles nur Kopfkino. Man denkt sich alles schön, fühlt oder glaubt (Glaubenssatz) aber etwas ganz Anderes.
Die Zusammenhänge sind im Video von Prof. Dr. Hüther gut erklärt.

Die Lernumgebung für gesundheitsfördernde Automatismen schafft die Ag Wohlbefinden und Potenzialentfaltung.
Schüler werden eingeladen, befähigt und ermutigt, durch praktische Erfahrungen Konflikte gut zu lösen oder gut für sich selber zu sorgen.

Nutzen bis zum Lebensende

Neue positive Erfahrungen der Ag Wohlbefinden "brennen" sich nach und nach in die "Festplatte" der Schüler ein.
Es entstehen neue neuronale Netzwerke im Gehirn und somit positive, gesundheitsfördernde Automatismen bei den Schülern.
Auf diese Automatismen greift der spätere Erwachsene dann bis zum Lebensende zurück.

Freudvoll, offen, glücklich und voller Vertrauen

Schüler sind durch mehr innere Freiheit, die sie sich in der Ag Wohlbefinden erarbeitet haben, freudvoll, offen, glücklich und voller Vertrauen.
Diese Qualitäten sorgen dann über die Regulation der Genaktivität für stabile Gesundheit.
Gesundheit ist im Schulkonzept völliges körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden nach Definition der WHO.

In der Ag Wohlbefinden wird also nicht therapiert.
Stattdessen eröffnet die Ag in der Schule einen Raum, wo Kinder und Jugendliche gemeinsam neue, positive Erfahrungen machen können.

Schule wird anziehend

Durch positive Erfahrungen entstehen nicht nur neue positive und gesundheitsfördernde Automatismen bei Schülern.
In der Schule entsteht auch ein Klima des freudvollen Miteinanders, der Offenheit und der Freude am Lernen.
Die Umgebung Schule sendet positive Signale aus.

Die Signale werden von Eltern und Lehrern aufgenommen, im Unterbewusstsein verarbeitet und sorgen für mehr Wohlbefinden.
Die Lehrergesundheit wird besser.
Sind Lehrer durch das neue Schulklima gesünder, verschwindet das Problem Unterrichtsausfall.
Die Schule wird attraktiv für Eltern, die für ihre Kinder eine gute Schule suchen.



Schule Links Schule | Startseite
Schulkonzept | Kurz
Schulkonzept | Länger
Ausgrenzung und Gewalt einfach beenden
Probleme an Schulen lösen
Ziele
Jedes dritte Kind in Thüringen ist chronisch krank
Unterrichtsausfall beenden durch Gesundheit
Geheimnis Gesundheit- Regulation der Genaktivität
Was für Gesundheit wichtig ist
Lehrer Probleme
Lehrer Gesundheit
Gesundheitsfördernde Automatismen
Synergetik - Selbstorganisation
Unterrichtsqualität und Lernmotivation
Inklusion und Integration
Schüler mit Problemen
Prof. Dr. Hüther- einladen, ermutigen, inspirieren
Sozialarbeiter und Senioren als Betreuer
Befähigung statt Therapie
Unterrichtsfach Synergetik
Innovationspreis Thüringen 2019 | Bewerbung mit Schulkonzept
Sofortprogramm gegen Ausgrenzung, Gewalt und Unterrichtsausfall


Liebe Schule