Prof. Dr. Hüther- einladen, ermutigen, inspirieren | Schule

Video des renommierten Neurobiologen Prof. Dr. Gerald Hüther vom Eröffnungsvortrag Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit 2011. Der Vortrag ist mit Inhalt und Zeitangaben versehen. Passagen sind leicht zu finden.

Der Vortrag von Prof. Dr. Hüther ist so gehaltvoll, dass ich mir die Arbeit machte, Inhalte mit Zeitangabe zu versehen.
So können Sie im Video gleich zu Inhalten springen, welche Sie interessieren.
Klicken Sie auf das Bild, öffnet sich das Video.

Prof. Dr. Hüther Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit 2011

00.30 Verantwortung für eigene Gesundheit
00.55 Kein Gesundheitssystem kann Menschen gesund machen oder heilen
01.12 Heilung ist immer Selbstheilung
01.18 Medizinische Interventionen | Selbstheilungskräfte
01.35 Knochenfraktur
02.00 Schlaganfälle
02.20 Heilung
02.35 Bis in hohes Alter Reorganisationsprozesse
02.45 Bedingungen schaffen
03.00 Frau England halbes Hirn
04.20 Reorganisation im Gehirn
04.30 Trisomie 21 mit Abitur
05.30 Lebende Systeme in Lage, Selbstorganisationsprozesse in Gang zu setzen
05.35 Selbstorganisation Schlagwort 21. Jahrhundert
06.00 Rahmenbedingungen für Selbstorganisation
06.11 Selbstorganisationsprozesse vorübergehend ungünstige Ergebnisse
06.25 Ärztliche Kunst
06.50 Behandlung kann bestenfalls gelingen
07.20 Man kann es nicht machen
07.30 Gelingen
08.20 Kuchen kann gelingen
08.45 Man kann es nicht machen
08.50 Bedingungen zu schaffen, damit sich Wünschenswertes ereignen kann
09.06 Gesundheit kann man nicht machen
09.20 Was für Bedingungen, damit Selbstheilungskräfte aktiviert werden können
09.40 1. Patient muss gesund werden wollen
09.54 2. Muss dem der ihm helfen will vertrauen
10.15 3. Salutogenetische Grundprinzipien
- muss verstehen was passiert
- muss Gefühl haben, dass er am Prozess teilhaben kann
- muss Gefühl haben, dass alles Sinn macht
10.35 Wer ist verantwortlich
11.30 Gesund werden wollen ist Ausdruck einer Haltung
11.55 Haltungen werden erworben durch gemachte Erfahrungen
12.25 Erfahrungen werden im Frontalhirn verankert
12.40 Haltungen bestimmen alles was die Person macht.
12.50 Nicht Verhalten ändern sondern Haltungen, die sich im Laufe des Lebens gebildet haben
13.30 Ungünstige Haltung: gar nicht so blöd, wenn er krank ist
13.50 Eigene Bedürfnisse unterdrücken
14.14 Erfahrung ist etwas anderes als Wissen
14.20 Erfahrungen kann man nicht lehren, gehen unter Haut,
14.50 Erfahrung hat kognitiven (lernenden) und gefühlsmäßigen Anteil
15.00 Hirntechnisch werden emotionale Netzwerke und kognitive (wahrnehmungs) Netzwerke werden verkoppelt
15.25 Was gleichzeitig feuert wird sich miteinander verknüpfen
15.40 Ähnliche Erfahrungen machen Vernüpfungen dicker und das nennt man Haltungen
15.50 Hirschhausen: Deutsche haben statt Frontallappen einen Jammerlappen
16.15 Durch Erfahrungen entstehen Haltungen
16.20 Ungünstige Haltungen könne man nicht verändern (z. B. Haltung, dass der Arzt einen gesund macht)
16.30 Zigarettenschachtel Aufdruck "rauchen nicht gesund"- ändert Haltung nicht
16.50 Haltungsänderung nicht durch Apelle, Belehrungen, Aufklärung, betriebliche Gesundheitsprogramme
17.20 Hirntechnischer Unsinn, weil nur kognitive Netzwerke angesprochen werden
17.40 Haltungsänderungen weder durch alleinige kognitive noch alleinige gefühlsmäßige Änderungen (küssen, umarmen)
17.50 Kuschelpädagogik bewirkt keine Haltungsänderung
18.00 Jetzt wissen Sie warum so vieles nicht klappt
18.10 Falsche Methoden. Nicht Belehrung, Bestrafung
18.30 Innere Einstellungen ändern
18.40 Müssen Menschen ermöglichen, günstigere Erfahrungen zu machen
18.55 Können nicht dazu zwingen
19.10 Einladen, ermutigen, inspirieren
20.05 Man muss jemand mögen, um einladen zu können
20.15 Irgendetwas an ihm erkennen was Ihnen gefällt
20.30 Freut sich, wenn er eingeladen wird, um neue Erfahrung machen zu können
20.40 Zweite Stufe noch schlimmer: Mut machen
21.00 ADHS, Demenz, glauben selber nicht dran
21.35 Ärzte müssten selber an Fähigkeit glauben, die im Menschen drin steckt
21.50 Trisomie 21, wenn man nicht glaubt Abitur ist möglich, dann passiert es nicht (Glaube erschafft Realität)
22.20 Bis in hohes Alter Menschen einladen, ermutigen, inspirieren
22.30 Uhr stehen geblieben
23.10 Wissen wie guter Kirschkuchen aussehen soll, aber nicht, wie man ihn machen soll
23.30 In Vergangenheit hat keiner daran geglaubt, dass sich Menschen verändern können
23.50 Schulen wurden "verwaltet", Schüler in Gruppen gesteckt- daher kam immer raus was erwartet wurde
24.20 Hirnforschung Revolution erster Güte
24.30 Kinder kommen mit unglaublicher Vitalität, Offenheit, Begeisterungsfähigkeit, Entdeckerfreude, Gestaltungslust riesengroß
24.50 Hirntechnisch stellt Gehirn viel mehr zur Verfügung als was gebraucht wird
25.05 1/3 mehr Nervenzellen waren schon mal im Gehirn, bevor auf die Welt gekommen
25.20 Mehr Vernetzung mitgegeben als gebraucht wird
25.40 Überschüsse an Verschaltungsangeboten
25.50 Was stehen bleibt hängt davon ab was man benutzt
25.30 Elternhaus Übernahme von Haltungen
26.10 Gehirn zum Fernsehgucken
26.30 Jugendliche ständige Veränderung des Gehirns- Daumenrepräsentanz
27.10 Dann dachte man dass man das Hirn ständig benutzen muss, mit Muskel verwechselt, soll trainiert werden
27.30 Kindergärten Frühförderung, Altersheim Sudoku, funktioniert nicht
27.50 Gehirn wird nicht wie man es benutzt (dachte man vor 10 Jahren)
28.00 Gehirn wird, wie man es mit Begeisterung benutzt
28.20 Wofür begeistern wir uns, was geht uns unter die Haut
28.35 Begeisterung ist verantwortlich für Daumenrepräsentanz im Gehirn
28.50 Begriff Begeisterung (Freude) im 21. Jahrhundert nicht wieder verlassen
29.20 Kinder 2-3 Jahre bis 100 Begeisterungsstürme, geht mit einem durch
30.00 Dadurch werden emotionale Zentren im Gehirn aktiviert, lange Fortsätze
30.10 Neuroplastische Botenstoffe werden bei Begeisterung am Ende der Fortsätze ausgeschüttet
30.20 Botenstoffe nicht, wenn man Telefonbücher auswendig lernen soll
30.35 Neuroplastische Botenstoffe wirken wie Dünger
30.50 Genexpression, neue Eiweiße, neue Fortsätze, bestehende Kontakte fester machen
31.10 Gießkanne geht an, Gehirn wird gedüngt, wächst, wird größer
31.30 Bei Begeisterung tut sich was im Gehirn
31.40 Begeisterung nur für etwas was einen bewegt, am Herzen liegt (Gesundheit, Körper, Ernährung)
32.00 Weg finden für einladen, ermutigen, inspirieren
32.30 Kleine Kinder haben Begeisterung in sich
33.00 Dann schicken wir sie in die Schule...
33.20 Dann wird es weniger
33.50 Noch einmal im Leben müsste es einen ergreifen
33.55 85-jähriger Berliner kann Chinesisch lernen, wenn er sich in 65-jährige Chinesin verliebt
34.40 Kein hirntechnisches Problem, sondern Begeisterungsproblem
35.00 Einladen Lebendigkeit, Lust, Freude am eigenen Dasein in sich zu entdecken
35.40 WHO prophezeit in Industriestaaten künftig immer mehr angstbedingte Störungen
36.00 Haltungen in Industriestaaten müsste man ändern
36.30 2 Dinge um Potenziale zu entfalten: Dazu gehören und wachsen
36.50 Neugiersystem Kleinkinder Ziel: frei und autonom zu werden und vorgeburtlich Erfahrung gemacht dass es verbunden war
37.10 Grundsehnsucht Verbundenheit, Bindungssystem mit Erwartungshaltung mit Anderen verbunden fühlen darf
37.15 Grundsehnsucht Verbundenheit und Freiheit, gleichzeitig
37.30 Klammeraffen-Beziehung
37.50 Gleiche Gehirnareale werden aktiviert, wie wenn man einem Menschen körperliche Schmerzen hinzufügt
38.10 Gleiche Signalmuster: Eigene körperliche Beziehung gestört und Zusammenleben mit Anderen gestört
38.20 Schmerzen leiden- Zusammen leben und frei sein, wenn man das erlebt, hört Schmerz auf
39.00 Ersatzbefriedigungen alle ungesund. Weil man nicht bekommt was man braucht, nimmt man das was man kriegen kann
39.15 Gesellschaft braucht Menschen mit ungestillten Bedürfnissen
39.40 Ersatzbefriedigungsangebote
39.50 Müssten Beziehungsklima verändern, Möglichkeit geben dazu zu gehören und gleichzeitig eigene Entfaltungsmöglichkeiten entdecken zu können
40.05 Individualisierte Gemeinschaften, jeder hat seinen besonderen Platz, Gemeinschaft muss wissen wo sie hin will
40.20 Sinn, es braucht etwas Übergeordnetes
41.10 Familie bräuchte etwas wie Familiengeist, Sportverein Teamgeist
41.20 Gemeinsamer Geist wirkt wie Haltung
41.40 Haltung bestimmt darüber, was Mensch für Hirn bekommt
41.50 Geist in Einrichtung bestimmt darüber, was Menschen für Erfahrungen machen
42.00 Beispiel Krankenhaus
42.40 Gute Geist eines Krankenhauses, muss ihn nähren, ist flüchtig, sonst verschwunden
43.10 Krankenhaus Verwaltungsgeist beherrscht das Krankenhaus, gibt Erfahrungsräume vor
44.00 Möglichkeiten für guten Geist
44.50 Abschluss Beispiel Lachse
45.00 Lachse wandern wenn Paarungstrieb erwacht (Kanada)
45.30 Altes Netzwerk wird reaktiviert
45.50 Besessen von Idee, dass sie sich verpaaren wollen
46.00 Nach 3 Tagen sind alle tot
46.30 Göttinger Forscher: Lachse sterben an Stress
47.00 Versuch Hubschrauber mit Bassin, hat Lachse verpaaren lassen, danach rote Marke in Schwanz und zurück in Atlantik geflogen
47.30 Nach 1 Jahr wieder hin und nachschauen, ob Lachse mit roten Schwänzen kommen, dürften eigentlich nicht kommen. Eigentlich stirbt man nach Verpaarung als Lachs
47.40 Lachse waren wieder da
48.00 Wenn man wie Lachs besessen ist von einer Idee, wie es zu werden hat, dann sieht man nicht mehr was los ist. Wenn Idee verwirklicht ist, geht Hirn auf. Schauen um sich... Keine Chance wieder zurück ins Meer zu kommen.
48.50 Tapferer Lachstot...
49.00 Medizin ist dafür da Menschen einzuladen, zu ermutigen und zu inspirieren neue Wege zu suchen, sich nochmal am Leben zu begeistern, gesund werden zu wollen, Vertrauen zu gewinnen in ärztliche Kunst, System zu schaffen, mit viel weniger Geld Selbstheilungskräfte zu reaktivieren und gesund zu werden. Gesund machen kann sie sowieso keiner.





Schule Links Schule | Startseite
Schulkonzept | Kurz
Schulkonzept | Länger
Ausgrenzung und Gewalt einfach beenden
Probleme an Schulen lösen
Ziele
Jedes dritte Kind in Thüringen ist chronisch krank
Unterrichtsausfall beenden durch Gesundheit
Geheimnis Gesundheit- Regulation der Genaktivität
Was für Gesundheit wichtig ist
Lehrer Probleme
Lehrer Gesundheit
Gesundheitsfördernde Automatismen
Synergetik - Selbstorganisation
Unterrichtsqualität und Lernmotivation
Inklusion und Integration
Schüler mit Problemen
Prof. Dr. Hüther- einladen, ermutigen, inspirieren
Sozialarbeiter und Senioren als Betreuer
Befähigung statt Therapie
Unterrichtsfach Synergetik
Innovationspreis Thüringen 2019 | Bewerbung mit Schulkonzept
Sofortprogramm gegen Ausgrenzung, Gewalt und Unterrichtsausfall


Liebe Schule